Die nunmehr seit etwa 2,5 Monaten laufende Vorbereitung der Sportfreunde Budenheim auf die Regionalligasaison 2026/2027 neigt sich dem Ende entgegen. Auch mit den letzten Wochen der Vorbereitung zeigte sich Trainer Becker weitestgehend zufrieden: Neben deutlichen Siegen gegen die HSG Dotzheim/Schierstein und den Ligakonkurrenten aus Nieder-Olm musste man sich im letzten Test gegen die HSG Bieberau/Moldau nach einer Aufholjagd mit 34:36 geschlagen geben.
Im Hinblick auf die verletzungsbedingten Ausfälle rückt ein Comeback der Langzeitverletzten Schnitter, Hess und Ketelaer langsam näher, mit einer Rückkehr wird jedoch vor Herbst nicht zu rechnen sein.
Entsprechend hart mutet das Auftaktprogramm der Sportfreunde an: Nachdem man zunächst auswärts beim ersten Drittligaabsteiger antreten muss, trifft man eine Woche später zuhause auf den zweiten Absteiger aus Homburg, bevor man wiederum bei einer der seit Jahren heimstärksten Mannschaft aus Illtal antreten muss und dann im Rheinhessenderby auf die HSG Rhein-Nahe Bingen trifft. Der Weg zu einem erfolgreicheren Saisonstart gegenüber dem letzten Jahr, als man nur schwer in die Saison startete, wird insofern kein leichter ein.
Am kommenden Samstag, den 29. August 2026, treffen die Sportfreunde, wie bereits angerissen, auswärts im Sportzentrum der TSG Hassloch auf eben jenen Drittligaabsteiger, der eine echte Wundertüte ist. Im Vergleich zur Vorsaison hat der eigentliche Dauergast in der dritten Liga eine Vielzahl von personellen Änderungen zu verzeichnen, sodass es sowohl auf Zu- als auch auf Abgangsseite zu Wechseln im jeweils zweistelligen Bereich kam. Nichtsdestotrotz verfügt die TSG Hassloch über einen starken Kern aus drittligaerfahrenen Spielern, die den Sportfreunden das Leben schwer machen wollen.
Dies alles macht die Vorbereitung für das Trainerteam um Becker und Thrun kompliziert, die deshalb den Fokus auf die eigenen Stärken legen wollen. Die Sportfreunde sind dabei nahezu das Gegenstück: Es kam kaum zu personellen Änderungen und jene, die es gab, betrafen weitestgehend Jugendspieler, die auch im Kader der ersten Herrenmannschaft eingeplant sind. Es gilt insofern, alles in die Waagschale zu werden, um mit einem Sieg in die neue Spielzeit zu starten.