Regensburg/Budenheim – Ein Wochenende voller wertvoller Erfahrungen, sportlicher Highlights und bitterer Erkenntnisse liegt hinter der weiblichen A-Jugend der DJK Sportfreunde Budenheim.
Beim Qualifikationsturnier zur Jugendbundesliga im bayerischen Regensburg (ausgerichtet vom TSV Haunstetten) verpassten die „Sportfreundinnen“ zwar den Aufstieg, blicken nach einer Turnierreise mit Licht und Schatten aber dennoch erhobenen Hauptes nach vorne.
Kulturprogramm schweißt das Team zusammen
Die Vorbereitung auf das sportliche Highlight begann optimal: Nach einem konzentrierten Abschlusstraining in der heimischen Waldsporthalle machte sich das Team mit Kleinbussen auf den Weg nach Regensburg. Vor dem sportlichen Ernst stand das Teambuilding im Vordergrund. Bei einem gemeinsamen Ausflug in die historische Altstadt besichtigten die Spielerinnen den Regensburger Dom und die berühmte Steinerne Brücke.
Starke Leistung am Samstag bleibt unbelohnt
Sportlich stand das Turnier allerdings unter keinem guten Stern: Aufgrund verletzungsbedingter Ausfälle und schulischer Verpflichtungen reisten die Budenheimerinnen dezimiert an und mussten die Rolle des Außenseiters annehmen.
Leistungsträgerinnen gehen voran – Kraftverlust am Sonntag
Ein Sonderlob verdienten sich an diesem Wochenende die Leistungsträgerinnen Katharina Stenner, Tamara Kopf, Linda Kahlert und Greta Wiedemann. Aufgrund des dünnen Kaders mussten sie enorme Einsatzzeiten absolvieren. Sie stellten sich voll in den Dienst der Mannschaft und wurden ihrer Rolle als Führungsspielerinnen auf und neben dem Feld mehr als gerecht.
Am zweiten Turniertag machte sich dieser hohe Kraftaufwand jedoch schmerzhaft bemerkbar. Die Luft war komplett raus:
In beiden Partien am Sonntag konnte das Team nicht ansatzweise an die starken Leistungen des Vortrags anknüpfen. Gegen die dominanten Gegnerinnen aus Aldekerk und Haunstetten war kein Kraut gewachsen, sodass die Mannschaft folgerichtig viel Lehrgeld zahlen musste.
Trainer-Resümee: Defizite erkannt, als Team gewachsen
Trotz der deutlichen Niederlagen am Sonntag zog Trainer Dirk Rochow ein differenziertes und vor allem zukunftsorientiertes Fazit:
„Das Turnier kam für uns zu einem unglücklichen zeitlichen Punkt, aber das kann man sich leider nicht aussuchen. Mit den ersten beiden Begegnungen konnte ich sehr zufrieden sein, da wir hier weitestgehend auf der Höhe der Gegner waren. Der zweite Tag zeigte uns jedoch gnadenlos unsere Defizite auf. Leider sind wir aktuell in der Breite noch nicht gut genug aufgestellt, um in solch einem hochkarätigen Turnier über zwei Tage eine gute Rolle zu spielen. Als Team sind wir an diesem Wochenende aber definitiv näher zusammengerückt und wissen jetzt ganz genau, woran wir im Training arbeiten müssen.“
Für die weibliche A-Jugend der DJK Sportfreunde Budenheim gilt es nun, die positiven Ansätze aus den Spielen gegen Kornwestheim und Oberursel mitzunehmen und die gewonnenen Erkenntnisse für die anstehende Saison zu nutzen.
Es waren dabei:
Madina Hanifi, Tamara Kopf, Paula Scharriär, Katharina Schneider, Laura Tonhauser, Janseli Özer, Katharina Stenner, Lucy Gayer, Florentine Moser, Sophie Sonntag, Djamila Arhchoui, Lorena Pejic, Linda Kahlert, Greta Wiedemann, Franziska Schneider, Louisa Rodday,
Trainer/Mannschaftsverantwortliche:
Dirk Rochow, Nele Bitz, Lucy Märcz