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Ferienstart mit Rekord: Das HaBaCa ist zurück

|   Handballcamp

Budenheimer Handballcamp 2026 gestartet / 163 Kinder und 110 Ehrenamtliche sorgen für Leben auf dem Gelände der Lennebergschule

163 Kinder, 110 Betreuerinnen und Betreuer, zwölf Gruppen und fünf Tage voller Bewegung, Abenteuer und Gemeinschaft: Mit dem Budenheimer Handballcamp ist am Montag eines der größten ehrenamtlich organisierten Ferienangebote der Region gestartet. Was vor mehr als 20 Jahren als Idee für einige Dutzend Kinder begann, ist heute längst eine Institution in Budenheim – und gleichzeitig ein Paradebeispiel dafür, wie nachhaltige Vereinsarbeit funktionieren kann.

Schon früh am Montagmorgen herrschte rund um die Lennebergschule geschäftiges Treiben. Rucksäcke wurden geschultert, Trinkflaschen aufgefüllt und letzte Umarmungen der Eltern verteilt, bevor sich die Kinder auf den Weg zu ihren Gruppen machten. Für die 163 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begann damit eine Woche, auf die sich viele bereits seit Monaten gefreut hatten.

Während die Kinder ihre ersten Spiele spielten und ihre Gruppen kennenlernten, war bei den Betreuerinnen und Betreuern schnell zu erkennen, dass die Abläufe längst eingespielt sind. Das kommt nicht von ungefähr: Hinter dem Budenheimer Handballcamp stecken viele Monate Vorbereitung. Bereits im vergangenen Sommer begann das Organisationsteam damit, Ideen zu sammeln, das vergangene Camp auszuwerten und die nächste Ausgabe vorzubereiten. Es folgten zahlreiche Sitzungen, Betreuerschulungen, Materialbestellungen und organisatorische Abstimmungen, bis am Sonntag schließlich die letzten Banner aufgehängt und die Hallen eingerichtet waren.

Neue Dimensionen

Mit 163 Kindern und 110 Betreuerinnen und Betreuern erreicht das HaBaCa 2026 eine neue Dimension. Mehr als 270 Menschen verbringen die Woche gemeinsam auf dem Gelände der Lennebergschule. Damit gehört das Budenheimer Handballcamp längst zu den größten ehrenamtlich organisierten Ferienveranstaltungen der Region.

Dabei geht es seit jeher um weit mehr als Handball. Zwar fließen immer wieder handballerische Elemente in das Programm ein, doch im Mittelpunkt stehen Bewegung, Gemeinschaft und unvergessliche Ferienerlebnisse. Das Camp richtet sich ausdrücklich auch an Kinder, die bislang noch nie einen Handball in der Hand hatten. Viele von ihnen entdecken den Sport hier zum ersten Mal, andere verbringen einfach eine abwechslungsreiche Ferienwoche mit ihren Freunden.

Gerade die ersten beiden Camptage stehen traditionell ganz im Zeichen des Kennenlernens. In den zwölf Gruppen entstehen Banner, Schlachtrufe und erste Rituale. Bei Teamspielen, kleinen Herausforderungen und vielen gemeinsamen Erlebnissen wachsen aus zunächst fremden Kindern innerhalb weniger Stunden echte Gemeinschaften. Diese starke Gruppendynamik bildet seit vielen Jahren die Grundlage für alles, was in den folgenden Tagen noch kommt.

Betreuerkonzept ist besonders

Ein wesentlicher Grund dafür ist die außergewöhnliche Betreuerstruktur. Die 110 Ehrenamtlichen stammen überwiegend aus den Jugendmannschaften der Sportfreunde Budenheim. Viele von ihnen haben selbst als Kinder am HaBaCa teilgenommen und kehren Jahre später als Gruppenleiter, Stationsbetreuer oder Mitglieder des Organisationsteams zurück. Genau dieser Kreislauf macht das Handballcamp seit vielen Jahren so besonders: Aus begeisterten Teilnehmern werden engagierte Betreuer, später häufig Trainer oder Funktionäre im Verein. Dieses nachhaltige Konzept wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und prägt bis heute die Philosophie des Camps.

„Das Schönste ist jedes Jahr zu erleben, wie ehemalige Campkinder heute Verantwortung für die nächste Generation übernehmen“, sagt Camp-Leiter Fabian Vollmar. „Viele unserer Betreuer kennen das Handballcamp seit ihrer Kindheit. Jetzt schenken sie den Kindern dieselben Erlebnisse, die sie selbst geprägt haben. Genau dieser Zusammenhalt macht das HaBaCa aus.“

Für viele Familien ist das Handballcamp längst ein fester Bestandteil der Sommerferien. Es bietet Kindern eine Woche voller Bewegung, neuer Freundschaften und gemeinsamer Erlebnisse und entlastet gleichzeitig viele berufstätige Eltern in der ersten Ferienwoche. Dass die Nachfrage Jahr für Jahr so groß ist, zeigt die Bedeutung, die das HaBaCa inzwischen weit über Budenheim hinaus besitzt.

Großes Engagement durch Betreuer/innen, Sponsoren und die Gemeinde Budenheim

Möglich wird diese Veranstaltung ausschließlich durch das Engagement vieler Menschen. Neben den 110 ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern leisten zahlreiche Unterstützer, Sponsoren sowie die Gemeinde Budenheim einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Woche. Sie stellen Infrastruktur bereit, unterstützen organisatorisch oder helfen finanziell dabei, das Camp jedes Jahr aufs Neue auf die Beine zu stellen.

Nach dem erfolgreichen Auftakt wächst nun die Vorfreude auf die kommenden Tage. Ab Mittwoch beziehen die Kinder mit Schlafsack und Isomatte ihr Nachtquartier in der Turnhalle. Es folgen der traditionelle Schwimmbadtag, der Waldtag mit vielen Spielen und Herausforderungen sowie das große Abschlussturnier am Freitag, bei dem die Gruppen noch einmal gemeinsam um Tore, Punkte und vor allem jede Menge Spaß kämpfen.

Die Sportfreunde Budenheim wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine unvergessliche Campwoche und bedanken sich bereits heute bei allen Betreuerinnen und Betreuern, Unterstützern, Sponsoren und der Gemeinde Budenheim. Sie alle tragen dazu bei, dass das Budenheimer Handballcamp auch nach mehr als zwei Jahrzehnten jedes Jahr aufs Neue zeigt, was ehrenamtliches Engagement und gelebte Gemeinschaft bewirken können.

 

Foto: SF Budenheim
Foto: SF Budenheim
Foto: SF Budenheim
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