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Drittes Spiel, dritter Sieg – B-Jugend gewinnt das Derby gegen Nieder-Olm

|   mB-Jugend

Zweiter Heimsieg in Folge für die B-Jugend der SF Budenheim in der Regionalliga Südwest

Drittes Spiel, dritter Sieg: Die B-Jugend der SF Budenheim bleibt in der Regionalliga Südwest weiter auf Erfolgskurs. Im Derby gegen den TV Nieder-Olm setzte sich die Mannschaft am 6. September in der heimischen Waldsporthalle mit 35:30 (16:15) durch und feierte damit den zweiten Heimsieg in Folge.

Doch dieser Erfolg war mehr als nur ein weiterer Sieg in der Tabelle. Er war ein Zeichen für den Zusammenhalt innerhalb des Vereins – und zugleich für den Respekt gegenüber der Mannschaft und dem weiterhin ausfallenden Trainer André Sikora-Schermuly.

Da Sikora-Schermuly erneut nicht an der Seitenlinie stehen konnte, erhielt Kiyan Hadjebi diesmal prominente Unterstützung aus den eigenen Reihen. Philipp Becker, Trainer der Herren 1, Fabian Vollmer, Trainer der A1-Jugend, Felix Krining aus dem Trainerteam der A2-Jugend sowie Michael Smedla begleiteten die Mannschaft durch das Derby.

Ein starkes Signal: Die B-Jugend ist ein wichtiger Teil des Vereins – und wird auch als solche wertgeschätzt und unterstützt.

Von der ersten Sekunde an gallig

Dass dieses Derby für die Budenheimer Jungs eine besondere Bedeutung hatte, war von Beginn an zu spüren. Nieder-Olm hatte den Budenheimern noch etwas voraus: In der Qualifikation zur Bundesliga hatte der TV Nieder-Olm die Mannschaft deutlich mit zehn Toren geschlagen.

Entsprechend motiviert gingen die Gastgeber in die Partie.

Nieder-Olm hat uns zu Hause in der Qualifikation zur Bundesliga mit zehn Toren geschlagen. Deshalb war es umso wichtiger, dass wir gut in das Spiel hineinfinden. Das haben die Jungs prima umgesetzt“, blickte Fabian Vollmer zurück.

Die Vorgabe des Trainerteams war klar: präsent sein, motiviert sein, gallig sein, füreinander kämpfen – und von der ersten Minute an zeigen, wie sehr die Mannschaft dieses Derby gewinnen wollte.

Genau das tat sie.

Allerdings erwischten zunächst die Gäste den besseren Start. Bereits nach 13 Sekunden traf Nieder-Olm zur frühen Führung, die wenig später auf 2:0 ausgebaut wurde. Budenheim ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und antwortete schnell. Phil Droßbach erzielte in der dritten Minute den ersten Treffer der Gastgeber.

Es entwickelte sich ein intensives Kopf-an-Kopf-Rennen, geprägt von hohem Tempo, Leidenschaft und großer Intensität. Über allem stand eine Mannschaft, die füreinander kämpfte.

Wittenzellner setzt die ersten Ausrufezeichen

Im Angriff zeigte Budenheim früh seine spielerische Klasse. Das Kombinationsspiel lief flüssig, die Mannschaft agierte variabel und brachte die Nieder-Olmer Defensive immer wieder in Bewegung.

Vor allem die Rückraumspieler Elias Kiene, Christian Kopp und Leo Maximilian Wittenzellnerstellten die Gäste vor große Probleme. Immer wieder fanden sie Lücken und kamen zu wichtigen Abschlüssen.

Eine zentrale Rolle spielte auch Kreisläufer Jona Risch. Mit klug gesetzten Sperren beschäftigte er die gegnerische Abwehr permanent. Immer wieder entstanden dadurch Räume für die Rückraumspieler – oder Nieder-Olm wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen.

Besonders stark präsentierte sich Leo Maximilian Wittenzellner. Der Rückraumspieler übernahm Verantwortung, traf mehrfach in wichtigen Situationen und setzte zugleich auch defensiv entscheidende Impulse.

Zur Halbzeit war jedoch noch nichts entschieden. Budenheim ging mit einer denkbar knappen 16:15-Führung in die Kabine.

Budenheim bleibt auch unter Druck souverän

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. Beide Mannschaften versuchten mit taktischen Veränderungen und Auszeiten, ihre Defensive zu stabilisieren. Nieder-Olm wollte unbedingt zurück ins Spiel, doch Budenheim hatte auf die Druckphasen der Gäste immer wieder eine Antwort.

Vor allem die konsequente Abwehrarbeit wurde zum wichtigen Schlüssel für den späteren Sieg.

Die beiden gefährlichsten Spieler des TV Nieder-Olm wurden immer wieder durch konsequente Stoppfouls aus ihren Aktionen genommen und dadurch ins Zeitspiel gezwungen. Budenheim verteidigte aufmerksam, kämpfte füreinander und ließ den Gästen nur wenig Raum für einfache Abschlüsse.

Und wenn die Abwehr doch einmal überwunden wurde, war da noch Torhüter Henri Gransee, der mit wichtigen Paraden dafür sorgte, dass Nieder-Olm nicht entscheidend näherkam.

Auch offensiv blieb Budenheim variabel. Jona Risch setzte weiterhin wichtige Akzente, während Leander Alexander Glaubauf insbesondere bei den Siebenmetern Nervenstärke bewies und seine Würfe sicher verwandelte.

Nieder-Olm gab sich dennoch zu keinem Zeitpunkt geschlagen. Immer wieder kamen die Gäste heran und versuchten, die Partie noch einmal zu drehen. Doch genau in diesen Druckphasen zeigte sich die Reife der Budenheimer Mannschaft.

Jeder kämpft für jeden

Jeder Treffer wurde von der Bank gefeiert. Jede gelungene Abwehraktion wurde bejubelt. Jeder kämpfte für seinen Mitspieler. Auch als Nieder-Olm noch einmal Druck machte, blieb Budenheim seinem Spielplan treu und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.

Diese Geschlossenheit wurde am Ende belohnt.

Mit zunehmender Spielzeit gelang es den Gastgebern, sich entscheidend abzusetzen. Nieder-Olm stemmte sich zwar bis zum Schluss gegen die Niederlage, doch Budenheim ließ nichts mehr anbrennen. Als schließlich der Schlusspfiff ertönte, stand ein 35:30-Heimsieg auf der Anzeigetafel.

Der Jubel in der Waldsporthalle war entsprechend groß.

„Auf diesen Weg haben wir richtig Bock“

Für Fabian Vollmer war der Auftritt der Mannschaft vor allem aufgrund ihrer Entwicklung ein Grund zur Freude.

„Darauf bin ich wirklich stolz. Der Weg mit dieser Mannschaft geht weiter, und auf diesen Weg haben wir als Verein richtig Bock.“

Und tatsächlich ist die Entwicklung der Mannschaft inzwischen deutlich zu erkennen. Sie tritt zunehmend reifer und souveräner auf und es zeigt sich, dass sie eine eingeschworene Einheit geworden sind. Besonders die taktische Disziplin und die Ruhe, mit der das Team auch schwierige Spielphasen meistert, sind ein deutliches Zeichen für die positive Entwicklung und machen zugleich viel Mut für die kommenden Aufgaben.

Am Ende aber war es vor allem die Mannschaftsleistung, die den Unterschied machte.

Drittes Spiel, dritter Sieg. Zweiter Heimsieg in Folge. Und vor allem: ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer Mannschaft, die füreinander einsteht.

Das Derby gegen Nieder-Olm hat gezeigt, was möglich ist, wenn spielerische Qualität, taktische Disziplin, Leidenschaft und Zusammenhalt zusammenkommen.

Die B-Jugend der SF Budenheim ist in der Regionalliga angekommen – und offensichtlich noch lange nicht satt.

Nächste Herausforderung wartet

Bereits am kommenden Samstag, den 12. September, um 15:50 Uhr wartet zu Hause das nächste Spiel gegen TuS KL-Dansenberg.

Für die nächsten zwei Punkte.

Für Budenheim spielten und trafen: 

Leander Glaubauf (8), Levi Mayer (2), Elias Kiene (3), Christian Kopp (7), Leo Maximilian Wittenzellner (7), Jona Risch (3), Noel Lorenz (1), Mika Mateskovic-Gill (1), Karl Dietrich (1), Phil Droßbach (1), Philipp Smedla, Milan Liebsch, Linus Schleicher, Konrad Kompa, Henri Gransee und Robin Schreiber.

Fotos: Janine Schreiber
Fotos: Janine Schreiber
Fotos: Janine Schreiber