HBL-Fachjury zählt den A-Jugend-Trainer der Sportfreunde bei der Wahl zum „Nachwuchstrainer der Saison 2025/26“ zu den zehn bestplatzierten Nachwuchstrainern Deutschlands.
Die Nachwuchsarbeit der DJK Sportfreunde Budenheim hat bundesweite Anerkennung erfahren. Bei der Wahl zum „Nachwuchstrainer der Saison 2025/26“ zählt A-Jugend-Trainer Fabian Vollmar zu den zehn bestplatzierten Nachwuchstrainern Deutschlands. Die Auszeichnung wird jährlich von der Handball-Bundesliga vergeben.
Damit findet sich erstmals auch ein Vertreter der Sportfreunde Budenheim in einem Kandidatenfeld wieder, das ansonsten von großen Nachwuchsstandorten wie dem THW Kiel, dem SC Magdeburg, dem TSV Bayer Dormagen, dem VfL Potsdam oder JANO Filder geprägt wird. Für die Sportfreunde ist die Platzierung weit mehr als eine persönliche Auszeichnung. Sie steht stellvertretend für die Entwicklung des gesamten Nachwuchsbereichs und die Arbeit zahlreicher Trainer, Betreuer, Ehrenamtlicher, Eltern und Verantwortlicher, die den Budenheimer Jugendhandball in den vergangenen Jahren geprägt haben.
Die Nominierung fällt in eine Saison, die den Budenheimer Nachwuchshandball nachhaltig geprägt hat. Nach dem Aufstieg in die 2. Jugend-Bundesliga sicherte sich die A-Jugend in einem dramatischen Endspurt die Vizemeisterschaft der 2. Bundesliga Süd und damit die Chance auf die Qualifikation zur 1. Jugend-Bundesliga. Diese gelang im Frühjahr eindrucksvoll.
Gleichzeitig unterstrichen zahlreiche individuelle Erfolgsgeschichten die Qualität der Budenheimer Nachwuchsarbeit. Lennard Cordes empfahl sich mit starken Leistungen für den erweiterten Kader der deutschen Jugendnationalmannschaft. Alvar Matsuura machte mit seinen Auftritten auf internationaler Bühne auf sich aufmerksam und erhielt direkt eine Einladung zu einem Lehrgang der japanischen A-Nationalmannschaft. Im Sommer hofft der Rückraumspieler nun auf eine Nominierung für die U19-Asienmeisterschaft. Max Hessinger wiederum gehörte bereits über Jahre hinweg zu den prägenden Gesichtern des Budenheimer Nachwuchshandballs und sicherte sich bereits in der B-Jugend die Torjägerkrone der Jugend-Bundesliga. In der kommenden Saison treten die Sportfreunde nun erstmals in Deutschlands höchster Spielklasse gegen Traditions- und Spitzenstandorte wie die Rhein-Neckar Löwen, den TSV Bayer Dormagen, Frisch Auf Göppingen oder JANO Filder an.
Für den B-Lizenz-Inhaber Vollmar steht deshalb vor allem die Gemeinschaft hinter den Erfolgen im Mittelpunkt:
„Wenn man sieht, wer in den vergangenen Jahren diesen Preis gewonnen hat und wer in diesem Jahr ausgezeichnet wurde, dann ist das natürlich eine besondere Anerkennung. Gleichzeitig steht mein Name hier stellvertretend für viele Menschen im Verein. Kai Schiebeler und ich arbeiten seit Jahren eng zusammen, dazu kommen unsere Betreuer, Athletik- und Torwarttrainer, die Vereinsführung, die Eltern und vor allem die Spieler selbst. Dass die Sportfreunde Budenheim in einer solchen Liste auftauchen, macht uns stolz und zeigt, was mit Leidenschaft, Kontinuität und Teamarbeit möglich ist.“
Die Auszeichnung wurde 2021 von der Handball-Bundesliga ins Leben gerufen und würdigt Trainerinnen und Trainer, die sich in besonderem Maße um die Entwicklung junger Handballtalente verdient machen. In diesem Jahr gingen mehr als 200 Vorschläge bei der HBL ein, aus denen zunächst zehn Trainerinnen und Trainer ausgewählt wurden. Die endgültige Platzierung ermittelte eine hochkarätig besetzte Fachjury anhand der sportlichen Erfolge, der pädagogischen Arbeit sowie der Bedeutung für die langfristige Nachwuchsentwicklung im deutschen Handball. Der Jury gehörten Bundestrainer Alfred Gislason, Weltmeister Dominik Klein, die ehemalige Nationalspielerin Anna Loerper sowie HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann an. Die Auszeichnung ging in diesem Jahr an Felix Höppner vom THW Kiel, der seine Mannschaft bis ins Finale um die Deutsche Meisterschaft führte.
Die Platzierung unter den zehn bestplatzierten Nachwuchstrainern Deutschlands ist ein weiterer Beleg für die positive Entwicklung des Budenheimer Nachwuchshandballs. Mit dem Aufstieg in die 1. Jugend-Bundesliga, zahlreichen Auswahl- und Nationalspielern sowie einer stetig wachsenden Wahrnehmung über die Region hinaus gehören die Sportfreunde inzwischen zu den spannendsten Nachwuchsstandorten im deutschen Jugendhandball.