Vor knapp 1,5 Monaten startete das Team um Trainer Becker in die Vorbereitung auf die Regionalligasaison 2026/2027. Diese wurde durch das Trainerteam in zwei Phasen unterteilt, die wiederum durch eine zweiwöchige Pause Ende Juli unterbrochen wurde. Neben der vorbereitungstypischen von Co-Trainer Julius Thrun und Athletiktrainerin Kristin Schäfer begleiteten Kraft- und Ausdauereinheiten wurde in der Halle von Beginn an der Fokus darauf gelegt, das Leistungsvermögen der Sportfreunde im Vergleich zur Vorsaison nochmals zu steigern. Dies wurde gepaart mit Teamevents, wie einem mannschaftlichen Tennisturnier, einem Besuch des Rheinuferfestes oder einer Trainingseinheit im Schwimmbad.
Da die Vorbereitung mit der jährlichen Schließzeit der heimischen Waldsporthalle zusammenfiel, musste das Trainerteam zudem kreativ werden, sodass eine Vielzahl an Testspielen anstand. Unter anderem testeten die Sportfreunde gegen den Ligakonkurrenten und Aufsteiger aus Osthofen, den TV Bodenheim und den TV Groß-Umstadt und konnten mit Ausnahme des Gastspiels in Osthofen durchweg gute Ergebnisse einfahren. Auch Trainer Becker zeigte sich von der Leistung der Sportfreunde weitestgehend zufrieden, sah jedoch (naturgemäß) noch deutliche Luft nach oben.
Die bereits angesprochene zweiwöchige Pause nutzten das Team um Spielführer Kühn dann neben den athletischen Hausaufgaben zur Regeneration. Vor allem die beiden Linkshänder Hess und Schnitter konnten dabei nach ihren Schulteroperationen weitere Schritte Richtung Trainingsbetrieb machen. Neben den üblichen urlaubsbedingten Abwesenheiten mussten die Sportfreunde im Hinblick auf etwaige Verletzungen nur in Gestalt von Timo Borsch, der an einer Handverletzung laboriert, einen Rückschlag hinnehmen.
Die zweite Vorbereitungsphase startete sodann am ersten Augustwochenende mit einem kleinen Highlight. Da der Schweizer Zweitligist BSV Bern ein Trainingslager in der Waldsporthalle veranstaltete, trafen die Sportfreunde zu zwei echten Härtetests auf das Team aus dem Kanton Bern. Die Schweizer reisten mit einem breiten Kader an, der auf einem ähnlichen Niveau wie die Sportfreunde agierte. Während die Sportfreunde das erste Aufeinandertreffen noch mit 39:37 für sich entscheiden konnten, behielt das Team aus Bern im zweiten Spiel mit 28:34 die Oberhand. Co-Trainer Thrun, der das Team während der Urlaubsabwesenheit von Becker betreute, war mit der Leistung und dem Engagement dabei sehr zufrieden: „Die Jungs haben super mitgezogen und wir haben in unterschiedlichen Konstellationen und Formationen weiter Fortschritte machen können. Nun gilt es, diese Leistung nochmals im Endspurt der Vorbereitung zu steigen, um so den Saisonstart erfolgreich bestreiten zu können.“
In der Tat stehen nun nochmals vier intensive Wochen bevor: Insgesamt sechs weitere Testspiele (Osthofen, Nieder-Olm, Dotzheim, Groß-Umstadt, Groß-Bieberau, Offenbach Bürgel) warten auf die Sportfreunde, bevor diese dann zum Rundenstart voraussichtlich auf den Drittligaabsteiger aus Hassloch treffen.