Junges Trainerteam übernimmt die A2 – klare Idee, klare Rollen, klare Perspektive
Die A2 der Sportfreunde Budenheim geht mit einem außergewöhnlich jungen Trainerteam in die neue Saison. Drei Namen, drei unterschiedliche Rollen – und ein gemeinsamer Ansatz: Verantwortung früh übertragen, Entwicklung ermöglichen und die Verzahnung im Nachwuchsbereich konsequent weiterdenken.
Mit Felix Krining, Vinzenz Bungert und Levin Braun übernehmen drei Persönlichkeiten Verantwortung, die den Verein aus unterschiedlichen Perspektiven kennen. Die Entscheidung für dieses Trainerteam ist bewusst gewählt und Teil eines klaren Konzepts.
„Uns ist es wichtig, junge Trainer früh heranzuführen und ihnen Verantwortung zu geben. Dass wir ihnen diese Aufgabe auf Regionalliga-Niveau zutrauen, ist keine Selbstverständlichkeit – aber genau das entspricht unserer Idee von Entwicklung.“
Felix Krining bringt als FSJler und langjähriger Begleiter des Jahrgangs Erfahrung aus verschiedenen Rollen mit. „Ich sehe mich als jemand, der Struktur reinbringt – Organisation, Kommunikation, solche Themen. Gleichzeitig will ich nah an den Jungs sein.“
Vinzenz Bungert steht für Einsatz und Teamgeist und kennt die Rolle der A2 aus eigener Erfahrung. „Die A2 ist extrem wichtig. Sie gibt Spielern Spielpraxis, nimmt Druck raus und bietet gleichzeitig die Chance, sich weiterzuentwickeln.“
Levin Braun ergänzt das Team als ehemaliger Führungsspieler der A1 mit taktischem Verständnis. „Man nimmt Training und Spiele plötzlich aus einer ganz anderen Perspektive wahr.“
Die A2 ist bewusst als Bindeglied konzipiert – zwischen Leistungsorientierung und breiterer sportlicher Ausrichtung. Spieler sollen sich entwickeln können, unabhängig davon, ob sie den Sprung in die A1 anstreben oder nicht. „Wichtig ist, dass die Jungs Bock haben – auf Training, auf Entwicklung und auf Handball.“
Die enge Verbindung zur A1 bleibt zentral. Viele Spieler bewegen sich zwischen beiden Teams und profitieren von der Durchlässigkeit. „Diese Verbindung ist extrem wichtig für die Entwicklung.“
Der erste Gradmesser wartet früh: die Qualifikation zur Regionalliga. Am 17. Mai steht die erste Runde gegen Bretzenheim und Nieder-Olm an. Sollte dies nicht gelingen, gibt es am 23. Mai eine zweite Chance auf einen Regionalliga-Startplatz. „Wir wollen oben mitspielen. Die Qualität ist da – jetzt geht es darum, daraus ein echtes Team zu formen.“