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Pfalzgascup: Männliche B1 des SF Budenheim stürmt mit drei Siegen zum Turniersieg

|   mB-Jugend

Hauptrunde, Gruppe 1 – 24.10.2026 in Meisenheim

Drei Spiele, drei Siege und jede Menge sehenswerter Handball: Die männliche B1 des SF Budenheim hat sich bei der Hauptrunde des Pfalzgascups in Meisenheim souverän den Turniersieg gesichert. In der Heimhalle, in der die MJSG Sobernheim/Meisenheim als Gastgeber fungierte, bekamen die Zuschauer temporeiche Begegnungen, konsequente Abwehrarbeit und einen variablen Budenheimer Angriff zu sehen. Neben dem SF Budenheim waren der TV Nieder-Olm, die MJSG Sobernheim/Meisenheim und die MJSG SG Saulheim/HSV Alzey die Gegner des Tages. Eine besondere Herausforderung stellte dabei das Spielen ohne Harz dar.

Spielpraxis sammeln und als Mannschaft überzeugen

Das Trainerteam hatte für das Turnier eine klare Zielsetzung ausgegeben:

„Heute möchten wir gezielt den Spielern Einsatzzeit ermöglichen, die bisher verletzungsbedingt oder aus anderen Gründen noch nicht so häufig zum Einsatz gekommen sind. So erhalten sie die Chance, sich einzubringen und wichtige Spielpraxis zu sammeln. Dies betrifft vor allem die Positionen am Kreis, im rechten Rückraum, auf der Mitte und auf Linksaußen.“

Damit stand neben dem sportlichen Erfolg vor allem die Weiterentwicklung der gesamten Mannschaft im Mittelpunkt. Die Spieler sollten Verantwortung übernehmen, Spielzüge umsetzen und die Gelegenheit nutzen, wertvolle Spielpraxis zu sammeln.

SF Budenheim gegen TV Nieder-Olm: Abwehrbollwerk und Angriffstempo sichern den Auftaktsieg

Gleich zum Auftakt wartete mit dem TV Nieder-Olm ein bestens bekannter Gegner. Beide Mannschaften hatten sich bereits in der Vorrunde der Regionalliga Südwest intensive Duelle geliefert und kannten die Stärken und Abläufe des jeweils anderen genau.

Die Ausgangslage war diesmal allerdings etwas anders: Der SF Budenheim musste auf die Spieler des Jahrgangs 2010 verzichten, die zeitgleich die männliche A1-Jugend bei deren Auswärtsspiel in der Bundesliga in Gummersbach unterstützten. Dadurch war der Budenheimer Kader nicht auf allen Positionen doppelt besetzt, vor allem nicht auf dem linken Rückraum. Der TV Nieder-Olm konnte dagegen seine drei starken Rückraumspieler des Jahrgangs 2010 aufbieten.

Doch davon ließen sich die Budenheimer nicht beeindrucken. Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches und umkämpftes Spiel, in dem die Budenheimer Abwehr immer besser ins Rollen kam. Mit hoher Konzentration, aggressivem Heraustreten und konsequenter Beinarbeit nahmen sie den Nieder-Olmern zunehmend den Rhythmus. Deren langes Anlaufen und gefährliche Kreuzbewegungen wurden frühzeitig gestört, sodass der Angriff des Gegners immer häufiger ins Stocken geriet, damit statischer wurde und an Durchschlagskraft verlor.

Und wenn sich doch einmal eine Lücke auftat, war der Budenheimer Abwehrverbund zur Stelle. Der starke Mittelblock um Levi Mayer machte den Rückraumspielern das Leben schwer, indem unter anderem Würfe geblockt wurden, während Robin Schreiber im Tor mit wichtigen Paraden zur Stelle war und zahlreiche Würfe entschärfte.

Auch im Angriff zeigten die Budenheimer, was sie auszeichnet: hohes Tempo, schnelles Umschalten und jede Menge Variabilität. Mit druckvollem Anlaufen, klugen Laufwegen und gut abgestimmten Spielzügen fanden sie immer wieder Lücken in der gegnerischen Abwehr. Dass sich die Treffer auf mehrere Spieler verteilten, unterstrich die mannschaftliche Geschlossenheit und die Breite des Budenheimer Angriffsspiels.

Am Ende belohnte sich die Mannschaft für eine konzentrierte und geschlossene Leistung mit einem verdienten 23:21-Erfolg gegen den TV Nieder-Olm.

Für Budenheim spielten und trafen:

Levi Mayer (3), Phil Droßbach (3), Mika Mateskovic-Gill (4), Elias Kiene (2), Gabriel Tzieply (1), Jona Risch (3), Patrizio Marra, Karl Dietrich (1), Konrad Kompa (1), Ben Finger (TW), Christian Kopp (2), Robin Schreiber (TW), Philipp Smedla und Tom Kuhn (3).

MJSG SG Saulheim/HSV Alzey gegen SF Budenheim: Tempohandball vom Feinsten

Im zweiten Spiel knüpften die Budenheimer nahtlos an ihre starke Leistung aus dem Auftaktspiel an. Die Mannschaft war sofort wieder auf Betriebstemperatur und setzte den Gegner mit einer kompakten Abwehr, schnellen Ballstafetten und konsequentem Umschaltspiel unter Druck.

Besonders im Angriff lief der Ball immer wieder sehenswert durch die eigenen Reihen. Durch geschickte Laufwege, gut getimte Kreuzbewegungen und variabel ausgespielte Auslösehandlungen entstanden zahlreiche aussichtsreiche Abschlussmöglichkeiten. Die Spieler nutzten die sich bietenden Räume konsequent und kamen dadurch immer wieder zu einfachen Toren. Auch mehrere Kempa-Spielzüge wurden erfolgreich abgeschlossen und sorgten für sehenswerte Aktionen.

Die Budenheimer präsentierten sich dabei nicht nur spielfreudig, sondern auch äußerst effizient. Während die Abwehr den Gegner vor schwierige Aufgaben stellte, legte der Angriff Tor um Tor nach. Dahinter bildeten Robin Schreiber und Ben Finger mit starken Paraden einen sicheren Rückhalt.

So entwickelte sich eine einseitige Begegnung, in der die Budenheimer das Geschehen zunehmend kontrollierten und ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten. Der verdiente Lohn war ein deutlicher 34:19-Sieg.

Für Budenheim spielten und trafen:

Levi Mayer (3), Phil Droßbach, Mika Mateskovic-Gill (5), Elias Kiene, Gabriel Tzieply (3), Jona Risch, Patrizio Marra (3), Karl Dietrich (4), Konrad Kompa (4), Ben Finger (TW), Christian Kopp (2), Robin Schreiber (TW), Philipp Smedla (1) und Tom Kuhn (9).

 

SF Budenheim gegen MJSG Sobernheim/Meisenheim: Auch im Schlussakkord mit voller Energie

Im letzten Spiel des Tages wartete mit der gastgebenden MJSG Sobernheim/Meisenheim noch einmal eine anspruchsvolle Aufgabe. Nach zwei intensiven Begegnungen und angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit hätte die Konzentration durchaus nachlassen können. Doch davon war bei den Budenheimern wenig zu spüren.

Von der ersten Minute an war die Mannschaft hellwach, bissig in der Abwehr und entschlossen im Angriff. Mit viel Einsatz und konsequentem Zugriff machten die Budenheimer die Räume eng und ließen dem Gegner lange Zeit kaum Möglichkeiten, zu klaren Torchancen zu kommen.

Im Angriff spielte der SF Budenheim seine technischen und spielerischen Vorteile geschickt aus. Gegen den körperlich stärkeren Gegner suchten die Spieler konsequent die freien Räume, kombinierten sich durch die Abwehr und kamen sowohl aus dem Rückraum als auch über den Kreis und die Außenpositionen zu erfolgreichen Abschlüssen. Erneut sorgten variabel vorgetragene Angriffe und erfolgreich abgeschlossene Kempa-Spielzüge für sehenswerte Handballaktionen.

Dabei war deutlich zu erkennen, dass die Mannschaft auch im dritten Spiel bereit war, füreinander zu arbeiten, das Tempo hochzuhalten und die eigenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen. Die Budenheimer ließen nichts mehr anbrennen und brachten den dritten Sieg des Tages souverän ins Ziel.

Mit einem überzeugenden 28:13-Erfolg gegen die Gastgeber setzte der SF Budenheim einen gelungenen Schlusspunkt unter einen rundum erfolgreichen Turniertag.

Für Budenheim spielten und trafen:

Levi Mayer (5), Phil Droßbach, Mika Mateskovic-Gill, Elias Kiene (2), Gabriel Tzieply (2), Jona Risch, Patrizio Marra (2), Karl Dietrich, Konrad Kompa (4), Ben Finger (TW), Christian Kopp (7), Robin Schreiber (TW), Philipp Smedla (2) und Tom Kuhn (4).

Drei Spiele, drei Siege – Budenheim zieht souverän in die nächste Runde ein

Mit drei Siegen aus drei Begegnungen krönte der SF Budenheim einen überzeugenden Turniertag und sicherte sich den ersten Platz in der Hauptrundengruppe. Neben den Ergebnissen stimmten vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, die defensive Stabilität und die spielerische Variabilität. Gleichzeitig konnten die Spieler Positionen wertvolle Einsatzzeiten sammeln und Verantwortung übernehmen – ganz im Sinne der Zielsetzung des Trainerteams.

Gemeinsam mit dem TV Nieder-Olm, der sich den zweiten Platz sicherte, zieht der SF Budenheim in die nächste Runde des Pfalzgascups ein. Diese findet am 22.11.2026 statt.

Ein herzliches Dankeschön gilt der MJSG Sobernheim/Meisenheim für die Ausrichtung des Turniers sowie den Schiedsrichtern, die mit ihrem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf der Begegnungen sorgten.