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Sportfreunde gewinnen Spitzenspiel

Budenheimer Oberliga-Handballer bezwingen SV 64 Zweibrücken mit bester Saisonleistung

Der bislang verlustpunktfreie Drittliga-Mitabsteiger war der bislang stärkste Gast, den die Budenheimer Handballer in dieser Saison in der heimischen Waldsporthalle empfangen haben. Am Ende haben sich die Hausherren insbesondere dank einer starken Defensivleistung gegen den SV 64 Zweibrücken knapp mit 27:26 (14:12) durchgesetzt und ihren Platz in der Dreier-Spitzengruppe der Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saarland weiter gefestigt. Nun steht am Samstag die schwere Auswärtspartie beim erstarkten TV Nieder-Olm an.


Die Budenheimer Sportfreunde (14:2 Punkte, Rang 3) hatten sich in der Trainingswoche viel vorgenommen für das Spiel gegen das bis dahin noch verlustpunktfreie Top-Team aus Zweibrücken, das nur aufgrund eines weniger ausgetragenen Spiels mit 16:0 Punkten hinter Spitzenreiter TV Homburg (17:1 Punkte) auf Platz 2 rangierte. Dementsprechend starteten die Gastgeber konzentriert in das Topspiel in der gut gefüllten Waldsporthalle.

Der Beginn der Partie gestaltete sich noch ausgeglichen, doch nach dem „ersten Viertel“ fand das Budenheimer Team von Chefcoach Volker Schuster immer besser ins Spiel. Getragen von einem wieder einmal gut aufgelegten Karim Ketelaer und einer insgesamt starken Abwehrleistung gelang es den Sportfreunden, die Gäste ein ums andere Mal in schwierige Wurfpositionen von der Außenposition zu bringen. Im Gegenzug kamen sie selbst zu schnellen, einfachen Gegenstoß-Toren über Lars Ludwig auf dem linken und Patrick Heß auf dem rechten Flügel.

Das 6:7 der Gäste in der 14. Spielminute sollte die letzte Führung der Zweibrücker Topmannschaft im Spielverlauf bleiben. Neben der Defensive zeigte die akribische Spielvorbereitung der Sportfreunde auch im gebunden Angriffsspiel Wirkung: Immer wieder kamen sie gegen die seit Jahren eingespielte 3-2-1-Abwehr der Gäste zu guten Wurfgelegenheiten - insbesondere Sören Dübal im Rechten Rückraum wusste dies mit insgesamt acht Toren für sich zu nutzen. Mit einer 14:12-Pausenführung ging es in die Kabine.

Auch in der zweiten Halbzeit knüpften die Sportfreunde zunächst nahtlos die Leistung des ersten Durchgangs an, sodass sie die Führung bis zur 43. Minute auf 21:16 vergrößern konnten. Dann kam es jedoch wieder einmal zu einer Schwächephase im Budenheimer Spiel - und der Gegner zeigte, dass er zu den absoluten Topmannschaften der Oberliga gehört: Drei technische Fehler der Sportfreunde und ein paar Fehlwürfe gaben den Gästen, getrieben von den lautstarken mitgereisten Zweibrücker Fans, Aufwind. Bis zur 52. Spielminute war der Vorsprung der Gastgeber auf 24:23 fast komplett zusammengeschmolzen.

Doch nicht nur die Schwächephasen sind Konstanten im Spiel der Sportfreunde in dieser Saison, sondern auch die Fähigkeit, den Hebel in der entscheidenden Phase wieder umzulegen: In der Crunchtime bediente Neuzugang Hanno Märker bei angezeigtem Zeitspiel Rechtsaußen Patrick Heß (59. Minute) zum 27:25, Keeper Karim Ketelaer hatte zuvor zwei freie Bälle von den Zweibrücker Außenpositionen entschärft. Nach dem schnellen Zweibrücker Anschlusstreffer zum 27:26 nahm Volker Schuster eine letzte Auszeit und stellte sein Team auf den letzten Angriff ein – mit Erfolg: Der SV 64 Zweibrücken kam nicht mehr in Ballbesitz und konnte sich folglich keine Chance mehr zum Ausgleicherarbeiten.

Nächstes Spiel in Nieder-Olm

Mit ihrer besten Saisonleistung zeigen die Sportfreunde, dass mit ihnen trotz der einzigen bisherigen Saisonniederlage – dem enttäuschenden 21:34 Anfang Oktober beim TV Homburg – weiter zu rechnen ist. Nun stehen als nächstes drei Derbys in Folge an, nach denen sich zeigen wird, wie viel der Sieg gegen Zweibrücken tatsächlich wert war: Zunächst treten die Sportfreunde Budenheim am Samstag (19. November, Anpfiff um 20 Uhr in der IGS Sporthalle Nieder-Olm, Karl-Sieben-Straße) bei der starken Mannschaft des TV Nieder-Olm an.

Am darauffolgenden Wochenende geht es zum handballerischen Kräftemessen ins nahe gelegene Saulheim. Das nächste Heimspiel findet dann am 3. Dezember um 19:30 Uhr in der Budenheimer Waldsporthalle gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen statt. Doch bis dahin ist noch viel Zeit – nun gilt die volle Konzentration dem TV Nieder-Olm.

Spieler und Tore der Sportfreunde Budenheim: Karim Ketelaer, Daniel Sturm – Sören Dübal (8), Lars Ludwig (5), Patrick Heß (4), Stefan Corazolla (3), Manuel Kühn (2), Eike Rigterink (2/2), Hanno Märker, Martin Schieke, Maximilian Grethen (je 1), Justus Teßnow, Marcel Jamin, Armin Henke.

Budenheimer Oberliga-Handballer bezwingen SV 64 Zweibrücken mit bester Saisonleistung

Der bislang verlustpunktfreie Drittliga-Mitabsteiger war der bislang stärkste Gast, den die Budenheimer Handballer in dieser Saison in der heimischen Waldsporthalle empfangen haben. Am Ende haben sich die Hausherren insbesondere dank einer starken Defensivleistung gegen den SV 64 Zweibrücken knapp mit 27:26 (14:12) durchgesetzt und ihren Platz in der Dreier-Spitzengruppe der Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saarland weiter gefestigt. Nun steht am Samstag die schwere Auswärtspartie beim erstarkten TV Nieder-Olm an.


Die Budenheimer Sportfreunde (14:2 Punkte, Rang 3) hatten sich in der Trainingswoche viel vorgenommen für das Spiel gegen das bis dahin noch verlustpunktfreie Top-Team aus Zweibrücken, das nur aufgrund eines weniger ausgetragenen Spiels mit 16:0 Punkten hinter Spitzenreiter TV Homburg (17:1 Punkte) auf Platz 2 rangierte. Dementsprechend starteten die Gastgeber konzentriert in das Topspiel in der gut gefüllten Waldsporthalle.

Der Beginn der Partie gestaltete sich noch ausgeglichen, doch nach dem „ersten Viertel“ fand das Budenheimer Team von Chefcoach Volker Schuster immer besser ins Spiel. Getragen von einem wieder einmal gut aufgelegten Karim Ketelaer und einer insgesamt starken Abwehrleistung gelang es den Sportfreunden, die Gäste ein ums andere Mal in schwierige Wurfpositionen von der Außenposition zu bringen. Im Gegenzug kamen sie selbst zu schnellen, einfachen Gegenstoß-Toren über Lars Ludwig auf dem linken und Patrick Heß auf dem rechten Flügel.

Das 6:7 der Gäste in der 14. Spielminute sollte die letzte Führung der Zweibrücker Topmannschaft im Spielverlauf bleiben. Neben der Defensive zeigte die akribische Spielvorbereitung der Sportfreunde auch im gebunden Angriffsspiel Wirkung: Immer wieder kamen sie gegen die seit Jahren eingespielte 3-2-1-Abwehr der Gäste zu guten Wurfgelegenheiten - insbesondere Sören Dübal im Rechten Rückraum wusste dies mit insgesamt acht Toren für sich zu nutzen. Mit einer 14:12-Pausenführung ging es in die Kabine.

Auch in der zweiten Halbzeit knüpften die Sportfreunde zunächst nahtlos die Leistung des ersten Durchgangs an, sodass sie die Führung bis zur 43. Minute auf 21:16 vergrößern konnten. Dann kam es jedoch wieder einmal zu einer Schwächephase im Budenheimer Spiel - und der Gegner zeigte, dass er zu den absoluten Topmannschaften der Oberliga gehört: Drei technische Fehler der Sportfreunde und ein paar Fehlwürfe gaben den Gästen, getrieben von den lautstarken mitgereisten Zweibrücker Fans, Aufwind. Bis zur 52. Spielminute war der Vorsprung der Gastgeber auf 24:23 fast komplett zusammengeschmolzen.

Doch nicht nur die Schwächephasen sind Konstanten im Spiel der Sportfreunde in dieser Saison, sondern auch die Fähigkeit, den Hebel in der entscheidenden Phase wieder umzulegen: In der Crunchtime bediente Neuzugang Hanno Märker bei angezeigtem Zeitspiel Rechtsaußen Patrick Heß (59. Minute) zum 27:25, Keeper Karim Ketelaer hatte zuvor zwei freie Bälle von den Zweibrücker Außenpositionen entschärft. Nach dem schnellen Zweibrücker Anschlusstreffer zum 27:26 nahm Volker Schuster eine letzte Auszeit und stellte sein Team auf den letzten Angriff ein – mit Erfolg: Der SV 64 Zweibrücken kam nicht mehr in Ballbesitz und konnte sich folglich keine Chance mehr zum Ausgleicherarbeiten.

Nächstes Spiel in Nieder-Olm

Mit ihrer besten Saisonleistung zeigen die Sportfreunde, dass mit ihnen trotz der einzigen bisherigen Saisonniederlage – dem enttäuschenden 21:34 Anfang Oktober beim TV Homburg – weiter zu rechnen ist. Nun stehen als nächstes drei Derbys in Folge an, nach denen sich zeigen wird, wie viel der Sieg gegen Zweibrücken tatsächlich wert war: Zunächst treten die Sportfreunde Budenheim am Samstag (19. November, Anpfiff um 20 Uhr in der IGS Sporthalle Nieder-Olm, Karl-Sieben-Straße) bei der starken Mannschaft des TV Nieder-Olm an.

Am darauffolgenden Wochenende geht es zum handballerischen Kräftemessen ins nahe gelegene Saulheim. Das nächste Heimspiel findet dann am 3. Dezember um 19:30 Uhr in der Budenheimer Waldsporthalle gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen statt. Doch bis dahin ist noch viel Zeit – nun gilt die volle Konzentration dem TV Nieder-Olm.

Spieler und Tore der Sportfreunde Budenheim: Karim Ketelaer, Daniel Sturm – Sören Dübal (8), Lars Ludwig (5), Patrick Heß (4), Stefan Corazolla (3), Manuel Kühn (2), Eike Rigterink (2/2), Hanno Märker, Martin Schieke, Maximilian Grethen (je 1), Justus Teßnow, Marcel Jamin, Armin Henke.

Foto: Max Drevermann Mit den Sportfreunden Budenheim um Kreisläufer Martin Schieke ist wieder zu rechnen
Foto Sportfreunde Budenheim