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„Wir werden ihre unnachahmlichen Bewegungen vermissen“

Sechs Budenheimer Sportfreundinnen haben ihre Handball-Karrieren beendet oder sind gewechselt – eine Würdigung

Die neue Handball-Saison der Budenheimer Sportfreundinnen in der Oberliga RPS steht schon in den Startlöchern, die Vorbereitung läuft auf Hochtouren. Höchste Zeit also, noch einmal zurückzublicken und die sechs Abgängerinnen zu würdigen, von denen einige den Budenheimer Handball entscheidend geprägt haben. Die Sportfreunde Budenheim bedanken sich herzlich bei Elena Ketelaer (geb. Becker), Lara Hilbert, Elena „Elli“ Taboada Meyer, Luisa Strubel, Helen Kiefer und Sophie Hugger.


Elena Ketelaer

In ihrer langjährigen Handballkarriere als Budenheimer Sportfreundin blickt Urgestein Elena Ketelaer aus der Budenheimer Handball-Dynastie Becker auf so viele Höhepunkte zurück, dass sie diese gar nicht alle aufzählen kann: „Das beginnt schon mit den fantastischen Jugend-Fahrten zu Turnieren oder Trainingslagern nach Dublin, Paris, Weibern und Berlin, die Dirk „Icke“ Rochow als Trainer und Sportlicher Leiter im Abteilungsvorstand organisiert hatte. Das waren großartige Ereignisse für uns junge Spielerinnen. Auch der Aufstieg in die Oberliga mit dem vorausgegangenen Entscheidungsspiel um die Rheinhessenmeisterschaft in der Waldsporthalle im April 2018 gegen den TV Bodenheim zählt definitiv zu den absoluten Highlights: So voll und euphorisch, wie die Waldsporthalle an diesem Tag war, ist sie leider sehr, sehr selten – besonders im Damenbereich!“

Doch es sind weit mehr als Spielergebnisse, die Elena Ketelaer mit dem Handball verbinden: „Schöne Erlebnisse haben immer auch viel mit den Menschen zu tun, mit denen ich sie erlebt habe. Es ist definitiv so, dass ich durch den Handballsport Freunde fürs Leben gefunden habe. Auch wenn viele von ihnen bereits vor mir ihre Karriere beendet haben oder mittlerweile woanders spielen, sind wir durch unsere Jugendhandballzeit, die Spiele, die vielen Trainingseinheiten, die Turniere und die Trainingslager noch immer stark miteinander verbunden. Wir hatten einfach eine sehr tolle und intensive Zeit, und die gemeinsamen Erlebnisse und Erinnerungen verbinden uns für immer!“

Eine ihrer sportlichen Weggefährtinnen will Elena besonders hervorheben: „Es ist ein Segen gewesen, dass ich mit Anna Mussenbrock, die eine meiner engsten Freundinnen ist, seit 20 Jahren in einer Mannschaft spielen konnte und wir dadurch gemeinsam so viel erleben durften. Das weiß ich sehr zu schätzen und bin sehr dankbar dafür!“

Anhaltende Probleme mit ihrem Knie, in dem sie sich 2019 das Kreuzband gerissen hatte und anschließend zudem ein Knorpelschaden diagnostiziert wurde, sind in erster Linie dafür verantwortlich, dass Elena Ketelaer nur ihre aktive Karriere beendet hat. „Wenn Handballspielen nur noch mit Schmerzen möglich ist, ist es an der Zeit aufzuhören – sonst bestünde die Gefahr, künftig selbst das Joggen oder Ski fahren aufgeben zu müssen.“ Dadurch entzerrt sich auch das Familienleben der Ketelaers, das besonders an den Wochenenden bedingt durch Ehemann Karims berufliche und private Einsätze als Torwart der Ersten Herrenmannschaft sehr eng getaktet war. „Ich wünsche den Budenheimer Mädels weiterhin alles Gute und werde Euch als treuer Fan von der Tribüne aus natürlich auch über die kommende Saison hinaus weiterhin anfeuern!“

„Elena Ketelaer ist seit den Minis in Budenheim dabei, wie sind zusammen mehrmals Rheinhessenmeister geworden und waren danach noch in der Jugend-Regionalliga unterwegs“, so Dirk Rochow. Auch einen seiner größten Erfolge als Aktiven-Trainer feierte Rochow zusammen mit Elena Ketelaer, damals noch Becker, denn er war Trainer des Oberliga-Aufstiegsteams im Jahr 2018. Agnes von Römer schwärmt heute noch von Elenas „unnachahmlichen Bewegungen“ und dem für die Rückraum-Spielerin typischen „tödlichen Überzieher mit anschließendem Fallwurf“. Ihr Fazit: „Es hat einfach Spaß gemacht, mit ihr zusammen zu spielen oder ihr auch nur zuzusehen!“    

Lara Hilbert

„Nach mehr als 20 Jahren Handball in Budenheim schaue ich auf viele Erlebnisse und Erfahrungen zurück, die ich weder sportlich noch persönlich missen möchte“, sagt Lara Hilbert, ebenfalls ein absolutes Budenheimer Handball-Urgestein. Ein besonderes Highlight in der Jungend war für sie die erfolgreiche Qualifikation mit der damaligen A-Jugend für die Bundesliga 2014/2015. „Auch viele Turniere und Trainingslager, teilweise sogar im Ausland, sind mir in bester Erinnerung geblieben und ich bin sehr dankbar für die vielen engagierten Trainer*innen, die solche Erlebnisse möglich gemacht haben und dies immer noch tun. Besonders gerne erinnere ich mich an unsere Rheinhessen-Meisterschaft 2018 und den anschließende Aufstieg in die Oberliga RPS. Hierbei durfte ich ein sehr spannendes Spiel vor einer vollbesetzten Waldsporthalle erleben.“ Mit sieben erzielen Toren hatte Lara Hilbert maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen.

Nach vielen Jahren als Spielerin, Jugendtrainerin und Schiedsrichterin freut sie sich nun auf die neue Erfahrung, ihre Freizeit auch einmal ohne Handball zu gestalten: „Ich wünsche den Mädels, dass sie den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre erfolgreich fortsetzen und als Team noch weiter zusammenwachsen. Ich persönlich fände es dabei super, wenn die Halle für die Mädels gut gefüllt sein wird. Auf meine Unterstützung von der Tribüne aus könnt ihr auf jeden Fall zählen!“

Der sportliche Leiter, Dirk Rochow, hatte Lara Hilbert in den B-Jugend 2011 als Trainer übernommen: „Die 1996/1997 geborenen Mädels waren ein Traumjahrgang“, erinnert er sich: „Wir haben in der B- und in der A-Jugend den Oberliga-Meistertitel gewonnen, an der Deutschen Meisterschaft teilgenommen und es dort unter die Top 12 geschafft. Es war der Jahrgang, mit dem Budenheim erstmals in der Jugendbundesliga Handball angetreten ist.“ Von diesem Erfolg profitiert der Budenheimer Jugendhandball, der längst überregional bekannt ist, bis heute. Bei den Aktiven sei Lara ein Stützpfeiler im Rheinhessenliga-Meisterteam gewesen, das nach der anschließenden erfolgreichen Aufstiegsrunde den Sprung in die Oberliga geschafft hat. „Lara ist sehr konstant, zuverlässig und zählt zweifellos zu den erfolgreichsten Budenheimer Jugend- und Aktiven-Spielerinnen“, so Rochow abschließend. Für seine Trainer-Kollegin Agnes von Römer sei es ein „Vergnügen“ gewesen, Lara Hilbert in der Jugend ebenfalls lange trainieren zu dürfen: „Lara ist eine clevere und umsichtige Allrounderin, die Handball verstanden und sich immer in den Dienst ihrer Mannschaft gestellt hat.“


Elena „Elli“ Taboada Meyer

„Handball in Budenheim hat mich begleitet, seit ich fünf Jahre alt war“, sagt das dritte scheidende Sportfreunde-Urgewächs Elena Taboada Meyer: „Angefangen mit den Minis, wo ich schon mit Mädels wie Lara Hilbert, Theresa Horstmann und Dorina Nahm zusammengespielt habe, mit denen ich auch noch bei den Aktiven zusammen auf der Platte stand. Die Trainingslager mit Trainerin Agnes von Römer und die anschließenden Turnierwochen in Biberach an Ostern sowie die Don-Bosco-Wochen waren für mich Riesen-Highlights, die mich und uns als Team geprägt haben. Egal ob zweimal, dreimal, oder zu Zeiten der Auswahl und ARGE-Mannschaft fünf Mal die Woche Training – nie hat mir die Freude und Lust gefehlt, in die Halle zu gehen.“

Sehr gerne erinnert sich Elli auch an die Spielgemeinschaft mit Bodenheim, aus der nicht nur eine erfolgreiche und schöne Zeit, sondern auch neue Freundschaften hervorgegangen seien. Die ersten Spiele bei den Damen 1 und 2 noch in der Jugend seien nicht nur aufregend gewesen, sondern haben ihr auch viel Selbstvertrauen gegeben.

Gerne hätte Elli ihre Handballlaufbahn bei den Sportfreundinnen fortgesetzt, doch ihre aktuelle Lebenssituation lässt dies nicht mehr zu: „Seit drei Jahren pendele ich vier Mal pro Woche zwischen meinem Studienort Darmstadt und Budenheim, weil ich mich nicht von meinem Team und dem Verein trennen wollte. Aber jetzt neigt sich mein Studium dem Ende zu und die Masterarbeit steht an, sodass dies leider nicht mehr möglich ist und ich nach Darmstadt Bessungen gewechselt bin. Trotzdem werde ich mich immer wieder gerne in der ‚Grünen Hölle‘ sehen lassen.“

„Elli gehört den goldenen Jahrgängen an, die die weibliche Sportfreunde-Jugend auf eine neue Ebene gehoben haben“, so ihr ehemaliger Trainer Dirk Rochow. „Uns verbindet ein sehr langes Trainerin-Spielerin-Verhältnis“, ergänzt Agnes von Römer. „Ich habe Elli in dieser Zeit als wahnsinnig ehrgeizige, sehr emotionale und immer absolut verlässliche Spielerin erlebt.“


Trainerin Diana Quilitzsch

„Unsere Urgesteine Lara Hilbert, Elena Ketelaer und Elli Taboada Meyer sind sportlich und menschlich ein absoluter Verlust für unsere Mannschaft und unseren Verein“, sagt die aktuelle Damen-1-Trainerin Diana Quilitzsch. Die drei Spielerinnen sind Urgewächse der Budenheimerinnen, die von den Minis an alle Stationen bis zu den Damen I durchlaufen haben. Ich selbst durfte mit ihnen noch zusammenspielen und die ein oder andere Meisterschaft gemeinsam feiern.“ Lara, Elena und Elli seien drei unterschiedliche Spielerinnentypen, die für sie als Trainerin immer wichtige Stützen und der verlängernder Arm auf dem Spielfeld gewesen seien.

„Lara ist eine sehr intelligente Spielerin, die gut antizipieren kann, sich immer anstandslos in den Dienst der Mannschaft gestellt hat und hinsichtlich der zu spielenden Positionen sehr flexibel war“, so Quilitzsch. Elli sei immer sehr ehrgeizig und emotional gewesen und habe sich selbst und ihrer Mannschaft im positiven Sinne immer viel abverlangt: „Sie hat immer alles gegeben, und ich konnte  mich 100 Prozent auf sie verlassen – auch, nachdem sie wegen ihres Architekturstudiums nach Darmstadt gezogen ist. Ihre Nervenstärke vom Siebenmeter-Strich und ihren ‚Daumen hoch‘ werde ich vermissen.“

Mit Elena hat Diana Quilitzsch oft gemeinsam auf der Platte gestanden, sie sei eine sehr gute Mitspielerin und zudem der verlängerte Arm der Trainer gewesen. „Elena war immer ein sehr wichtiger Bestandteil für die Abwehr, aber auch für den Angriff. Sie hatte erheblichen Anteil an der Entwicklung des Damenhandballs in Budenheim. Ich werde sie als Spielerin, aber auch als Ansprechpartnerin sehr vermissen.“

Luisa Strubel

„Nach fünf Jahren ist eine schöne Zeit bei den Sportfreunden Budenheim zu Ende gegangen“, sagt Luisa Strubel, die nun eine Handballpause einlegen will, um sich auf ihr Staatsexamen vorzubereiten. Nach dem angestrebten erfolgreichen Abschluss ist es unsicher, wohin es sie beruflich verschlagen wird, um die erste Arbeitsstelle anzutreten. „Im letzten B- Jugendjahr bin ich zu den Sportfreunden Budenheim in eine starke Mannschaft mit außerordentlich guten Spielerinnen gewechselt“, erinnert sie sich. „In den folgenden zwei Jahren sind mir die Spiele in der A-Jugend-Bundesliga in besonderer Erinnerung geblieben. Es war ein riesiges Erlebnis, vor einem großen Publikum zu spielen, das uns dank der fantastischen Stimmung immer wieder zu Höchstleistungen angetrieben hat. Parallel hatte ich bereits Einsätze bei den Damen I in der Oberliga und Damen II in der Rheinhessenliga gespielt. Nach meiner Jugendzeit bin ich fest in den Kader der Damen I aufgerückt, sportlicher Höhepunkt war der fünfte Oberliga-Platz der vergangenen Saison.“

Die Zeit bei den Sportfreunden Budenheim habe sie in allen Bereichen geprägt sowie handballerisch weitergebracht. „Hierfür möchte ich mich bei allen meinen Trainern und Trainerinnen bedanken, die mich unterstützt haben, meinen Leistungsstand Schritt für Schritt zu verbessern. Für die sehr gute Aufnahme in allen Mannschaften möchte ich auch all meinen Mitspielerinnen von der Jugend bis zu Damen ein ganz großes ‚Dankschön‘ sagen. Es hat mir immer Spaß und Freude bereitet, mit Euch zu spielen. Ich wünsche dem Verein für die Zukunft alles Gute. Insbesondere, dass alle Mannschaften in der neuen Saison ihre gesteckten Ziele erreichen und die Zuschauer und Fans wieder viele Siege sehen. Im Sport und gerade im Handball sieht man sich häufig zwei Mal. Daher sage ich zum Schluss nicht ‚Macht‘s gut‘, sondern und ‚Auf Wiedersehen‘!“

„Luisa macht nie halbe Sachen, sondern geht Dinge immer 100 Prozent an – so habe ich sie auch beim Handball erlebt“, sagt Diana Quilitzsch. Daher sei Luisas Entschluss, sich aktuell komplett auf ihren Studienabschluss zu konzentrieren, folgerichtig und nachvollziehbar. „Luisa hat immer ganz selbstverständlich und ohne zu murren auf den Positionen gespielt, auf denen sie gebraucht wurde. Auch hierfür danke ich ihr sehr.“ Agnes von Römer ergänzt: Für ihr junges Alter ist Luisa eine mutige und selbstbewusste Spielerin. Ich hoffe sehr, dass sie dem Handball erhalten bleibt.“ 

Sophie Hugger

Leider verlasse ich Budenheim bereits nach einer Saison wieder und werden nächste Saison für Kriftel auflaufen“, so Sophie Hugger, für die sich in diesem Jahr viel zum Positiven geändert hat: „In meinen ersten Trainingseinheiten bei den Sportfreunden konnte ich nach einer mehrjährigen Verletzungspause und wiederholten Operationen weder einen schmerzfreien Richtungswechsel noch einen Lauf im gehobenem Tempo absolvieren. Dennoch durfte ich mich auch zu diesem Zeitpunkt bereits als Mitglied des Teams fühlen.“ Fortan ging es stetig bergauf, und Sophie kann auf eine fast verletzungsfreie Saison zurückblicken. „Selten hatte ich mit einem Team eine emotional so fordernde Spielzeit. Mal hatten wir einen Drei-Spiele-Siegeslauf und Ambitionen auf die oberen Tabellenplätze, mal ein Spiel gegen den Abstieg. Umso schöner war es die Entwicklung zum Ende der Saison zu beobachten, als der Kader verletzungsbedingt immer mehr zusammenrückte und dennoch bis zur letzten Spielminute geschlossen Kampfgeist und Wille zeigte. Ich wünsche den Mädels und dem Trainerteam von Herzen, dass sie es schaffen, nächste Saison an diesem Punkt anzuknüpfen und mitunter auch durch die hochkarätigen Neuzugänge stabilere Leistungen zu zeigen. Das wäre für das Nervenkostüm aller definitiv ein Gewinn.“

Ihre erneute Verletzung kurz vor Saisonende hat vor allem beruflich für viel Unruhe gesorgt, sodass Sophie überlegt, perspektivisch ihre Spieleinnen-Laufbahn frühzeitig zu beenden. „Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, mehr in meine Schiedsrichterkarriere zu investieren, um in ein paar Jahren dort anknüpfen zu können. Damit ich vorbehaltslos die Oberliga RLP pfeifen kann, werde ich deshalb gemeinsam mit meiner Gespann-Partnerin Helena Nitzke fortan unter hessischer Flagge beim TuS Kriftel spielen. Innerhalb dieses Jahres durfte ich einen Großteil der Budenheimer Urgesteine, Förderer und Unterstützer kennenlernen und bin sehr beeindruckt von deren Engagement. Kaum gab es einen Heimspieltag ohne Verkostungsangebot durch das Thekenteam, die Mussenbrocks am Zeitnehmertisch oder beim Einlass. Ein riesiges Dankeschön an alle Helfer an dieser Stelle! Aus diesem Grund möchte ich die Vereinsfamilie weiter unterstützen und Budenheim zumindest als Schiedsrichterin weiter zur Verfügung stehen. Wir sehen uns in der Halle!“

„Schade, dass Sophie nur eine Saison bei uns gespielt hat“, sagt Diana Quilitzsch. Sophie hat das Potential, Spiele zu prägen und zu entscheiden.“ Gerne wäre die Budenheimer Trainerin auch in der kommenden Saison die nächsten Schritte mit ihr gemeinsam gegangen – doch sie kann die  Beweggründe für den Wechsel ihrer Abgängerin nachvollziehen: „Wir wünschen Sophie viel Erfolg in ihrem neuen Team.“

Helen Kiefer

„Budenheim war eine der schönsten Reisen in meiner Handball-Karriere, die ich niemals missen möchte“, sagt Torfrau Helen Kiefer. „Ich wurde hier so herzlich aufgenommen, auf und neben dem Spielfeld integriert, habe Freunde fürs Leben gefunden und blicke immer mit einem Lachen auf die Zeit zurück!“

Am schönsten sei es für sie gewesen, in der Jugend die Derbys zu gewinnen, aber auch mit den 3. Damen durch Rheinhessen zu reisen. „Es war mir eine riesige Ehre. Die ‚Grüne Hölle‘ wird sich immer wie ein Zuhause anfühlen.“ In der kommenden Zeit will sich Helen nun ausschließlich auf ihren Job fokussieren und dafür über den Tellerrand von Mainz schauen. „Umso schöner wird es sein, das ein oder andere Spiel der Sportfreundinnen von der Tribüne aus zu verfolgen.“

„Helen zeichnet sich nicht nur durch ihr Torwarttalent und ihre Freude an Gegenstoßpässen  aus, sondern auch ihrem besonderen Vereinssinn“, so Agnes von Römer. „Das lässt hoffen, dass die Verbindung bestehen bleibt.“ Diana Quilitzsch kannte Helen Kiefer schon als Jugendliche aus ihrer gemeinsamen Zeit bei der SG Bretzenheim: „Schon früh war sie sehr ehrgeizig und eine absolute Team-Playerin. Auch Helen hat sich immer in den Dienst ihrer Mannschaften gestellt und es wird schwer, diese Lücke sportlich wie menschlich zu schließen. 

Die Trainerin der Budenheimer Oberliga-Damen abschließend: „Wir wünschen allen unseren Abgängerinnen alles Gute! Wie sagt man doch so schön: ‚Man sieht sich immer mindestens zwei Mal im Leben. Ich freue mich schon auf viele Wiedersehen – egal ob auf der Platte oder in einer neuen Funktion bei den Sportfreunden Budenheim!“

Abgängerinnen bei den Sportfreundinnen, oben v.l.: Elena Ketelaer, Lara Hilbert, Elena Taboada Meyer. Unten: Luisa Strubel, Helen Kiefer und Sophie Hugger. Fotos: Sportfreunde Budenheim / Ingo Fischer